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Fußrastenverlegung
#1
Nach nunmehr fast 8.000 km mit der RS muss ich sagen, dass das sportlichste an der RS die Optik ist. 
Ja und der Motor natürlich. Smile
Das Fahrwerk und die Ergonomie ist da dann doch sehr stark auf Komfort und Touring ausgelegt.
Was in keiner Weise negativ zu bewerten ist und vermutlich für 90% der Käufer auch das ausschlaggebendste Kaufargument ist.
Da man mir nachsagt, dass ich ein seltsamer Kauz bin und bei fast jedem Thema eher bei der 10% Gruppe zu finden bin......

Wie auch immer hatte ich speziell beim Angasen immer das Problem, dass ich meinen Oberkörper nicht über dem Vorderrad halten kann.
Durch die Sitzposition und die Ergonomie rutscht man zwangsläufig immer wieder in die neutrale Haltung zurück.
Ich hatte dabei immer das Gefühl mich am Lenker festhalten zu müssen was für engagiertes Fahren ein absolutes No-Go ist.
Heißt nicht umsonst Lenker und nicht Festhalter.
Als Grund hierfür habe ich die Position der Fußrasten und die Sitzhöhe ausgemacht.
Mit meinen 1,74 hatte ich die 960er Sitzbank verbaut jetzt jedoch wieder auf die 820er gewechselt.
Durch die höhere Sitzbank komm ich leichter nach vorne und wenn man jetzt noch die Fußrasten etwas nach hinten und oben verschiebt, 
dann kann man sich auch ordentlich nach vorne abstützen ohne sich an den Lenker zu klammern.
So genug geschwafelt hier die Bilder:

                        

Ausgangslage Serie           Erörterung der Wunschposition

                 

Entwurf am CAD               Prototyp mittels 3D Drucker

                  

6mm Stahlplatte               Sägen Schleifen Lackieren

     

Fertige Montage am Bike. Passt  Thumbs_up

                                   

Ständeranschlag passt nicht       Aufnahme umgeschweißt
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
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#2
Hallo Bobobert ,

dein Eigenbau sieht gut aus und die Ausführung (gibt ja keine Zubehör Fußrastenanlage zu kaufen).

Wie ist den die Testfahrt gewesen bzw Motorrad Touren.

Alles so gelassen oder wieder zurückgebaut ?

Angstnippel noch die volle länge oder setzen die noch auf.

Glück Auf

Michael
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#3
Ist um Welten besser!!! 

Könnte fast noch mehr nach hinten dafür ist aber kein Platz am Bike um das optisch schön zu realisieren.
Deshalb lass ich das so wie es jetzt ist.

Dadurch dass die Fußrasten nicht nur nach hinten, sondern auch nach oben gekommen sind ist die Bodenfreiheit größer geworden.
Die "Angstnippel" streifen jetzt erst bei 55° Schräglage.
Finde ich optimal dann weiß man wann man aufhören muss.

Zur CAD Skizze: hier ist nur die rechte Seite abgebildet.
Bei der Linken sind die Lochabstände um 5mm enger und somit, für eine symmetrische Position, folglich auch die Winkel anders.
Bei Interesse stell ich gerne das CAD zur Verfügung.
Wer mit CAD nichts am Hut hat dem kann ich auch eine 3-D gedruckte Version zukommen lassen. (7,50€ incl. Port/Verp)
Diese kann man dann einfach auf eine 6mm Stahlplatte übertragen und aus-bohren -flexen -feilen
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#4
Hallo.
Da stimme ich dir zu. Wäre für mich auch eine Option. Klasse Idee und sehr gut umgesetzt.
ne schön jross us Kölle  Cool
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#5
Da jetzt doch mehrere Interesse an den Platten haben wäre Wasserstrahlschneiden sicher die beste Lösung.
Falls sich hier im Forum keiner findet der das machen kann, gäbe es noch die Möglichkeit dass ich das bei einer Firma in Auftrag zu gebe.
Dafür müsste ich halt wissen wie viele wir brauchen und was das dann kosten darf.
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten!
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#6
Hi Bobobert,
würde doch gerne so eine gedruckte Version erwerben.
Wie kommen wir zusammen?
Gruß
Benno
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#7
Hast ne PN

Oben rechts bei Private Nachrichten ...
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#8
Trail-Braking VS Rear-Braking

In der Fahrschule lernt man vor der Kurve bremsen dann ohne Bremse einlenken und rausbeschleunigen.
Bei gemächlicher Fahrweise ist das super und vor allem extrem sicher.
Was aber wenn man zu schnell in die Kurve fährt und dann plötzlich bremsen muss.
Durch den abrupten Lastwechsel am Vorderrad kommt sehr viel Unruhe ins Fahrwerk, was die ohnehin schon schwierige Situation noch schwieriger macht.
Im schlimmsten Fall kann das trotz "Kurven ABS" auch zum Grip-Verlust am Vorderrad und somit zum Sturz führen.
Um dies zu verhindern gibt es das sogenannte Trail-Braking.

Hier schön erklärt. https://www.youtube.com/watch?v=TzGhhqJtV4c

Zusammengefasst geht es dabei darum die vordere Gabel währen der ganzen Kurvenfahrt gleichmäßig auf Druck zu halten.
Das ist gar nicht so einfach und erfordert viel Übung.
Für mich schwierig hierbei ist auch: Was ist wenn was unvorhergesehenes dazu kommt wie zum Beispiel Kurve macht extrem zu, Dreck auf der Straße oder auch der berüchtigte Bus auf deiner Seite...
Ja genau man erschrickt und die erste Reaktion ist Bremse vorne voll zu.
Bei älteren Motorrädern ohne Kurven ABS wäre hier schon Schluss.
Mit unseren Bikes geht das tatsächlich bis zu einem gewissen Grad.
Doch auch wenn das Vorderrad dank Elektronik nicht weg rutscht stellt sich das Motorrad auf und die Linie zu halten wird dadurch extrem erschwert.
Deshalb habe ich mir angewöhnt vor der Kurve zu bremsen und wenn es während der Kurve "eng" wird, leicht auf die hintere Bremse zu gehen.
Geht natürlich auch nur mit Kurven ABS!!! 
Dadurch gibt es keine Unruhe am Vorderrad und das Aufstellen des Motorrads kehrt sich in die Gegenrichtung also hin zu mehr Schräglage.
Durch das Bremsen hinten legt sich das Bike von ganz alleine weiter in die Kurve und durch die ständige ABS/Regelung am Hinterrad triftet das Heck leicht nach außen so dass die Gefahrene Kurve extrem eng wird.
Das funktioniert automatisch ohne dass man aktiv viel steuern muss. 

Problem hierbei ist dass der Stiefel gerne mal am Boden streift.

   

Deshalb habe ich mir einen zweiten Fußbremshebel weiter hinten montiert.

   

                   

         
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#9
... das Pendant zur Daumenbremse ... Zehenspitzenbremse 😉👍

Handwerklich wieder schön gemacht. Den HP Jüngern werden sicher die Herzen bluten.

Die ASA Fahrer hätten es da leichter, die haben ja jetzt eine Hand frei. 😂
Beste Grüße von der Nordseeküste ! 
Gruß Kalle 
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#10
Dito, wie Kalle schon schreibt - Respekt, schöne cleane, einfache Umsetzung.

Aber bei der 1300er geht das wegen Integral-ABS (bremst immer vorne+hinten und verteilt die Bremskraft ideal) nicht mehr. Ist äußerst merkwürdig beim Endurofahren, dafür geht Vollbremsung auf Schotter, ohne Blockieren oder Wegrutschen (kostet aber viel Überwindung 😅).

Trail-Braking habe ich noch nie gehört. Würde aber erwarten, dass sich dadurch das Fahrwerk verhärtet. Beim MTB ist das deutlich spürbar und hat dort nur Nachteile!?

Hinterbremse bin ich voll bei Bobobert. Da ich selten in Kurven Bremsen muss, ist das 1. Mal in der Saison bei mir auch immer die klassische „Schockbremsung“. Danach bremse ich auch nur hinten - falls mal völlig verschätzt - dann zusätzlich vorne (aber nur leicht bis mittelfest) und versuche mich noch mehr in die Kurve zu legen. Das klappt auch ohne ABS etc.
Sorry, schon wieder viel Zuviel Blabla von mir 🙃
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