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Fahre ich das richtige Motorrad?
#1
Im Zuge der ganzen Fragen und Umbauten bezüglich der Ergonomie, dem hecheln nach mehr Schräglage beim Boxer, Lenker hoch, Sitzbank tief, bei 8000 U/Min schon am Ende, Windschild ein oder 2 Quadratmeter groß, ESA, Turbo-Wilberg-ESA mit Gabel runter, kurze Fußrastennippel von Temu, stellen sich mir nach vielen vielen Beiträgen Fragen...

Fahrt ihr das richtige Motorrad? S1000R besser? M1000RR? Oder dann doch ne GS? Ist der Hersteller zuverlässig und meinen Ansprüchen würdig?
Will ich reisen UND sportlich unterwegs sein?
Mal abseits befestigter Wege crossen?
Alleine oder zu zweit?
Brauche ich ein Telelever-Nachrüst-Kit um lediglich der GS zu entsagen, da mir ohnehin nur noch GS entgegen kommen und ich was anderes fahren will?
Warum baue ich mir ergonomisch aus einer R/RS eine mit Lenkererhöhung, Fußrastengefriemel, Sitzbankgetue eine GS ohne Telelever?
Warum baue ich mir aus der GS eine mit Telelever ausgestattete Paris-Dakar Sportrennmaschine?
Will ich 55° Schräglage mit einem Sporttourer und Boxermotor mit Semi-Slickreifen?
Ist BMW besser als Honda oder Kawasaki bei meinen Ansprüchen?
Ist mir der Service bei Ducati wirklich zu teuer?
Stelle ich mir heute Abend den Wecker oder schreib ich noch schnell ne Kündigung?
Hab ich sonst eigentlich was zu tun und fahre ich mehr als ich fummel? 
Fummel ich am richtigen Objekt?

Das interessiert mich wirklich, was euch innerlich und äußerlich bewegt, dies oder das zu verändern um es zu DEINEM Motorrad zu machen und BMW treu zu bleiben.

Bei regnerischer Langeweile rückt mal raus, was euch bewegt, ich bin auch so einige Mopeds in den letzten 3 Jahren gefahren und freue mich immer wieder, wenn ich auf meiner mir ans mechanische Herz gewachsene Beauty Platz nehmen kann und da passt einfach alles.
DLzG, Markus

R1250RS Black Bj. 04/2022
Am Ende wird alles gut, und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende  Wink
und woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?
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#2
Die RS war ursprünglich nur als Reisemotorrad gedacht und meine Cagiva Raptor 1000 als Spaßmotorrad/Tagestouren etc. Die musste dann gehen und ich hatte 5 Jahre nur die RS - das hat sie ordentlich gemeistert und damit fingen auch alle Umbauten an - sie sollte ja immer alles können. Jetzt meine Erklärung ob, warum, wirklich das richtige Mopped etc?

Ich habe ja Wesa Fahrwerk, Gabel der R, Sportlenker mit Voigt Erhöhung/Versatz, Puig und Powerbronze Scheibe, HP Hebel+Rasten, Wunderlich Sitzbank. Das war das Wichtigste.

Die Schräglagenfreiheit ist mir auf Fahrwerksbeladung Auto zu niedrig, auf Max ist es in Ordnung. Könnte ich eine Heckhöherlegung verbauen, wäre ich glücklich mit RS.

Die GS ist mir Zuviel Motorrad und fährt sich zu einfach/langweilig.

Fürs Gelände und Spaß haben hab ich ne KTM 890 Adventure.

Für schönes Wetter und Lust wieder richtig arbeiten zu müssen, wird gerade eine Ducati Urmonster fertig gemacht.

Die RS habe ich mir lange überlegt, der Boxer ist einfach unschlagbar - den liebe ich. Ducati 900 Supersport war eine Alternative (sportlicher, wie es mir gefällt), die ist aber einfach nicht ganz so ein Langstrecken Sporttourer.
Die 1300RS wäre wahrscheinlich ideal, aber jetzt hab ich keine Kohle mehr 😂 Außerdem schraube ich immer an meinen Fahrzeugen - die sind nie perfekt genug 🤣
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#3
Jeder sowie er möchte.........

also habe auch das ein oder andere an meiner R1250R ausprobiert 

so wie sie jetzt ist bleib sie

Sport Lenker, Wunderlich Sitzbank hoch, HP Rasten, Akra, Fahrwerk auf Max ja sie kann das noch 

finde sie ist so agil genug für die Straße


Marcellus war letztes Jahr auf dem Steiermark Treffen auch erstaunt aufgrund er unterschiedlichen Gewichtsklassen  Big Grin


Glück Auf

Michael
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#4
Hm,
also ich bin ja erst seit 3Wochen auf der 1250er RS, habe aber noch 1200 GSA LC und K1300GT dazu... die GSA wird vermutlich gehen müssen.
die RS gefiel mir vom ersten Tag (der damaligen Vorstellung als 12er) an, das Handling finde ich trotz neuer CRA4GT als max. nur suboptimal.
Das kann die deutlich schwerere GSA und auch die GT besser. Die RS liegt mir vom Gewicht richtig gut, die anderen sind doch schon arg heavy.
Zu leicht ist aber auch Ka..e: Ich hatte u.a. vor der GS eine S1000R, Wahnsinnsteil, allerdings am ehesten von der Geräuschkulisse, ein Randaleteil, unglaublich, dazu war das Dingen so klein und leicht, das war mir zu wenig Moped, dazu die Motorcharakteristik, das wäre nicht dauerhaft gut gegangen...und der Motor hörte sich mechanisch an, als wenn ich nicht mehr mit nach Hause kommen würde...vom 1. Tag an. 
Ich habe übrigens ganz bewußt mir die (gebrauchte) 1250er und nicht die neue 13er geholt: Der 1250er Motor ist super, ausgereift. An der 13er ist ja gefühlt jede weitere Woche seit 3J irgend eine neue Krücke, lese immer im (bzw. in den) GS Foren die Dramen mit... da habe ich echt kein Bock drauf. Dazu kommt, dass ich immer alles selber schraube, an der 13er soll mein geliebtes GS911 auch nur noch rudimentär gehen (im Gegensatz zu dem Funktionsumfang an den Vorgängerversionen).
Dann diese Billiglösungen wie Auspuffschelle jedesmal wechseln (sollen), Kardanwechseln regelmässig gegen Kohle, ach irgendwie dann auch noch Euro5+,
der Motor klappert noch mehr wie die bisherigen Boxer...
also, ich baue jetzt noch meinen bestellten LSL (Wunderlich) Komfortlenker dran, wenn denn mal geliefert wird, und freue mich am schönen Motorsound und dem Drehmoment.
Ach ja, meckern zur 1250RS will ich auch noch:
Soziusbetrieb: Von meiner Sozia (58kg) ganz klar als schlechtester Platz der 3 angesehen, als bestes findet sie den Platz auf der K1300GT. Da passen auch in die Koffer deutlich mehr rein, als in diese Alibi Köfferchen an der 1250er- dieses empfinde ich eigentlcih schon als Frechheit, dazu wackeln die wie ein Lämmerschwanz an ihrer Aufnahme, passt nix rein und ist breit wie Sau. Und in das formschöne Topcase passt -wäre ja auch zu schön gewesen- mein Helm nicht rein. Also, als Reisemaschine eher nicht so toll, da habe ich besseres zur Verfügung.
Gruß, Tom
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#5
genau darum hab ich mir die kleine GS geholt Wink

um etwas mehr Abseits mit Absicht der Wege zu sein
andere Gegenden Erkunden und neue Eindrücke sammeln

die R bleibt nach wie vor im Stall. um grössere Touren zu Fahen und auch mal mit etwas mehr Dampf on Tour zu sein

kleine GS lässt sich auch zügig und flink um die Kurven fahren, der kleine 2 Zylinder will da gut bewegt werden in den Drehzahlen
daher mit der R auch mal wieder tief turiger es geniessen Big Grin
Grüezi und Gruss
  Nano (Martin)
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#6
Ich hätte gerne die R1250R mit Telelever und der Bodenfreiheit der GS.
Ansonsten gibts da nicht viel zu meckern… außer vielleicht, dass das Ding bleischwer ist.
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#7
Einen Tod oder vielleicht zwei muss man immer sterben.
Nach über 30 Jahren und 15 Japanern war der Wechsel zur 1250er RS ein wenig wehmütig.
Aber das Gerät deckt so ziemlich alles ab, was ich mir so gewünscht habe.
Dazu kam ein anderer Lenker dran und das Navi nach oben gelegt, fertig.
Geiler Motor, hatte ich so nicht erwartet.
Ausserdem ist es ein eleganter Hobel, endlich mit symetrischem Gesicht und informativem Display.
Die Sozia fühlt sich sehr wohl.
Was besser werden kann: Das ESA ist nicht so komfortabel wie gedacht.
Könnte sein, dass ein WESA reinkommt. An den Japanern hatte ich oft Wilbers
und da ist das Geld eigentlich am besten angelegt.
Ein bisschen steif ist sie um die Hüften schon, nicht so steif wie eine FJR
aber auch nicht so wendig wie eine Honda CBF, dafür hat sie halt mehr Charakter.
Jedenfalls suche ich zu rZeit nicht nach einem Zweitmoped für Solofahrten,
was ein gutes Zeichen für die RS ist :-)

Spaß an offroad hatte ich noch nie, obwohl das hier in der Eifel vielleicht noch ginge.
Btw.: Wenn hier von offroad geschrieben wird. Wo fahrt ihr offroad?
In D ist doch alles geschotterte "Anlieger frei" und "Durchfahrt verboten"....
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#8
Baut euch mal handlichere Reifen wie Dunlop Roadsmart 4 oder Michelin Road 6 drauf, dann ist die RS richtig handlich!

Es gibt viele Forststraßen an denen kein Verbotsschild steht. Ansonsten, außer Endurocamps, sehr schwierig in D.
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#9
Dass das Fehlen eines Verbotsschildes das Befahren einer deutschen Forststraße erlaubt, halte ich für einen Irrglauben.
Was man da spannendes mit einem Straßenmotorrad erleben will, erschließt sich mir auch nicht.
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#10
Ich finde das Feedback und eure Umbaumaßnahmen und das Feeling richtig gut und danke euch schon mal für die bisherigen Beiträge.
Man lernt nie aus...
DLzG, Markus

R1250RS Black Bj. 04/2022
Am Ende wird alles gut, und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende  Wink
und woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?
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